Alte Remise

In der Alten Remise wohnen Sie zentral in der Dresdner Neustadt, dem bunten und quirligen Künstler- und Szeneviertel. Von hier aus können Sie bequem Ihre Erkundungstouren durch Dresden starten. Zu Fuß oder mit der Straßenbahn sind Sie in wenigen Minuten z.B. an der Frauenkirche und an der Semperoper.

Alle unsere Zimmer sind 25 m² groß. Sie verfügen über ein Tageslichtbad, eine Teeküche mit Kühlschrank und über eine kleine Sitzecke, die optisch vom Schlafbereich getrennt ist. So können Sie abends gemütlich in der Sitzecke ein Buch und Ihren Tee genießen, während der Partner vielleicht schon träumt.

Wir begrenzen Ihren Aufenthalt nicht auf die vier Wände. Das Grundstück ist groß und in verschiedenen Bereichen des Gartens findet sich immer ein netter Platz zum Verweilen.

ALTE REMISE
Königsbrücker Strasse 45 / Ecke Eschenstrasse 2
01099 Dresden
Oliver Schlurecke
Tel. 0351 3265721

http://www.alte-remise.com

Lob des Einschlafens

Man gähnt vergnügt und löscht die Lampe aus.
Nur auf der Straße ist noch etwas Licht.
Man legt sich nieder. Doch man schläft noch nicht.
Der Herr von nebenan kommt erst nach Haus.
Man hört, wie er mit einer Dame spricht.

Nun klappt man seine Augendeckel zu,
und vor den Augen tanzen tausend Ringe.
Man denkt noch rasch ans Geld und solche Dinge.
Im Nebenzimmer knarrt ein kleiner Schuh.
Wenn doch die Dame in Pantoffeln ginge!

Man legt den Kopf auf lauter kühle Kissen
und lächelt in den dunklen Raum hinein.
Wie schön das ist: Am Abend müde sein
und schlafen dürfen und von gar nichts wissen!
Und alle Sorgen sind wie Zwerge klein.

Der Herr von nebenan ist froh und munter.
Es klingt, als ob er ohne Anlaß lacht.
Man hebt die Lider schwer und senkt sie sacht,
und schließt die Augen, – und die Welt geht unter!
Dann sagt man sich persönlich Gute Nacht.

Wenn bloß der Schwarze dieses Mal nicht käme!
Er steigt ins Bett und macht sich darin breit
und geht erst wieder, wenn man furchtbar schreit.
Man wünscht sich Träume, aber angenehme,
und für Gespenster hat man keine Zeit.

Man war einmal ein Kind, ist das auch wahr?
und sagte mühelos: „Mein Herz ist rein.“
Das würde heute nicht mehr möglich sein.
Es geht auch so, auf eigene Gefahr.
Man zählt bis dreiundsiebzig. Und schläft ein.

Erich Kästner, 1928
Aus: Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke, dtv

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Alte Remise 51.070190, 13.748920 Ein Lob auf das Einschlafen - In der Alten Remise ein besonders gemütliches.Mehr erfahren