Villa Eschebach

Die neobarocke Villa aus den Jahren 1903/04 diente von Beginn an als Ausstellungsort – so wie der Erbauer und mittelständische Unternehmer C.A.E. Eschebach es vorgesehen hatte. In der Palmenhalle der Villa fanden die Premierenfeiern des davor situierten Alberttheaters statt, an dessen Standort sich heute der Parkplatz der Volksbank Dresden-Bautzen eG befindet. Gemeinsam mit seiner Mutter entdeckte Kästner hier die Liebe zum Theater.

Kunst und Bankwesen unter einem Dach – der Hauptsitz der Volksbank Dresden-Bautzen eG

Ab 1920 nutzte die Sächsische Dampfschifffahrt das Haus; nach der Zerstörung im Februar 1945 wurde die Villa provisorisch aufgebaut. Das Provisorium hielt bis 1995, dann übernahm die Volksbank Dresden eG (heute Volksbank Dresden-Bautzen eG) das Haus und baute es im Inneren nach modernen Gesichtspunkten aus. Die Kubatur wurde beibehalten, die Außenfassaden wurden denkmalgerecht wiederhergestellt.

1997 bezog die Bank die rekonstruierte Villa Eschebach als ihren Hauptsitz und belebte auch die frühere Ausstellungstradition neu. Das dreigeteilte Ausstellungskonzept wird von den Dresdnern und den Besuchern sehr gut angenommen. Im Mittelpunkt stehen Dresdner Künstler der „vergessenen“ Generation, die hier aufgewachsen und ausgebildet wurden, durch die Weltkriege und wechselnde politische Systeme in ihrer Entwicklung gehemmt und nicht selten benachteiligt wurden. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich der heutigen mittleren Generation, die Möglichkeiten zu reisen, sich zu informieren und auszutauschen, sind ungleich größer, als es die ihrer Vätergeneration war. Ergänzend werden immer wieder Werke junger Künstler gezeigt, die ihren Weg noch vor sich haben.(Dieter Hoefer)

Buchauszug für Kinder

Buchauszug für Erwachsene

 

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